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| 2008 | Der Umsatz im Geschäftsjahr 2007/2008 beträgt rund 550 Mio. Euro*. |
| 1907 | Josef Witt übernimmt den Kolonialwarenladen seiner Schwester in Reuth |
| 1909 | Er stellt Monika Katzenberger ein, die beiden heiraten 1910 und bauen den Textilversand gemeinsam auf. 1911 wird Tochter Monika, 1912 Sohn Josef geboren. |
| 1913 | Das Versandgeschäft wird wegen der besseren Post- und Schienenanbindung nach Weiden verlegt. |
| 1919 | Wiederaufbau des Unternehmens nach dem 1. Weltkrieg. |
| 1921 | Mit großem Erfolg werden die ersten Preislisten versandt. |
| bis 1924 | Entwicklung zum deutschlandweit tätigen Großversand mit 90 Mitarbeitern und einem Umsatz von ca. 2,5 Mio. Reichsmark trotz Krieg und Inflation. |
| 1925 | Josef Witt beginnt mit dem Bau eines neuen Gebäudes an der Schillerstraße, da die alten Räumlichkeiten nicht mehr ausreichen. |
| 1925 | Kauf einer Weberei in Helmbrechts und damit Einstieg in die Textilwaren-Produktion. |
| bis 1930 | Ausbau des Versandhandels. Dank der eigenen Produktionsanlagen beschleunigt sich das Wachstum von 15 Mio. Reichsmark im Jahre 1927 auf 44 Mio. im Jahr 1929. |
| 1934 | Aus dem Stoff- und Wäscheversender ist ein Textilfabrikant geworden, der 86 Mio. Reichsmark Umsatz mit gesamt 5.200 Mitarbeitern an 12 Standorten macht – der für viele Jahre höchste Umsatz in der Geschichte WITT WEIDENs. Allerdings wird mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten das Geschäft des Versandhandels erschwert. |
| 1939 | Mit dem Kriegsbeginn verschlimmert sich die Lage weiter. Bis zum Kriegsende 1945 werden die meisten Betriebe stillgelegt, zur Rüstungsproduktion genutzt bzw. beschädigt. |
| 1945 | Bis zum Abschluss des Entnazifizierungsverfahrens gegen Josef Witt im Mai 1948 übernimmt vorübergehend Walter Heinle, Steuerberater des Hauses Witt, in Treuhänderschaft die Firmenleitung. |
| 1948 | Neubeginn nach dem 2. Weltkrieg mit einem Umsatz von 3 Mio. DM. |
| 1950 | Umsatzsteigerung auf 50 Mio. DM, 2.400 Mitarbeiter. |
| 1950-1954 | Stagnation bzw. Rückgang der Umsätze. |
| 1954 | Josef Witt stirbt im Alter von 69 Jahren, seine Frau Monika und sein Sohn Dr. Josef Witt führen die Geschäfte weiter. |
| 1958 | Umsatz 149 Mio. DM, 3.100 Mitarbeiter. |
| 1959 | Monika Witt stirbt, ihr Sohn Dr. Josef Witt übernimmt die Geschäftsführung und führt viele Neuerungen ein. So baut er die Fachgeschäftskette auf und schließt einige der mittlerweile unrentabel gewordenen Produktionsstätten. |
| ab 1960 | Das Sortiment wird ausgeweitet: Verkauft werden jetzt zum Beispiel auch Schuhe und Kosmetika. |
| ab 1970 | Die begonnenen Reformen werden nicht konsequent durchgeführt, die Entwicklung des Unternehmens stockt. Die Investitionen in die Zukunft sind zu gering. So wird 1978 die Ausbildung von Lehrlingen eingestellt. |
| bis 1986 | Umsatzeinbruch auf rund 160 Mio. DM. Das Unternehmen steht kurz vor der Insolvenz. Dr. Josef Witt sucht nach einem Käufer. |
| 01/1987 | Übernahme durch die Schwab AG. Im Januar erscheint schon vor dem Schlussverkauf in den Stationärgeschäften erstmalig der Ausverkaufskatalog „Kaufen & Sparen“. Die Verkaufszahlen steigen innerhalb weniger Wochen steil an. |
| ab 1987 | Die Umsätze wachsen, die Mitarbeiterzahlen steigen. Gebäude, Logistik und EDV werden modernisiert. |
| seit 1988 | Witt bildet seinen Nachwuchs wieder selbst aus. |
| 1992 | Der Umsatz hat sich seit 1987 fast verdreifacht auf rund 430 Mio. DM. |
| 1992/1993 | WITT WEIDEN weitet sein Versandgeschäft auf die Schweiz und Österreich aus. |
| 1993/1994 | werden erstmals mehr als 500 Mio. DM erwirtschaftet. |
| seit 1997 | WITT WEIDEN ist auch im Internet präsent. |
| 1997 | Das Tochterunternehmen Sieh an! wird gegründet und hat dank seines preisgünstigen Angebotes unter dem Motto „Alle Größen – ein Preis“ schnell Erfolg. |
| 1999 | Einführung von „création L“ mit einem Angebot an exklusiver Mode für die etwas jüngere Kundin. |
| 2000 | WITT WEIDEN geht nach Frankreich. |
| 2001 | Der Umsatz beträgt erstmals mehr als 1 Mrd. DM. |
| 2002 | wird auch der Markt in England erschlossen. |
| ab 2006 | Erste Versandaktivitäten in Russland gemeinsam mit Otto, Schwab und Bonprix. |
| 08/2008 | Eröffnung des neuen Warenverteilzentrums, Investitionsvolumen rd. 38 Mio. Euro. |