Unternehmensgeschichte

Die Geschichte unseres Unternehmens beginnt im Jahr 1907. Heute ist die Witt-Gruppe ein international tätiges Omnichannel-Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitern. Unser Erfolgsrezept: Wir kennen die Wünsche unserer Kunden genau, bieten ihnen individuellen Service, erstklassige Passform und Größenauswahl sowie ein überdurchschnittliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Damit ist es der Witt-Gruppe gelungen, sich trotz wachsender Konkurrenz am Markt zu behaupten und zu einem der europaweit führenden Omnichannel-Händler für die Zielgruppe 50plus zu werden.

 

2007 bis heute

Investitionen in E-Commerce und Ausbau der Logistik

Heute setzt die Witt-Gruppe erfolgreich auf ein Multi-Channel-Konzept. Eine immer größere Rolle spielt der E-Commerce – mobile Endgeräte und das Internet werden für die Zielgruppe 50plus zunehmend alltäglich. Parallel zum Ausbau der Onlineshops expandiert die Witt-Gruppe weiter und erschließt die Märkte Schweden (2012) und die USA (2016). Grundlage für den weiteren Internationalisierungs- und Wachstumskurs ist die Erweiterung des Warenverteilzentrums. Im Januar 2013 ging das neue Kommissionier- und Reservelager in Weiden-Brandweiher in Betrieb, Ende 2014 ein automatisiertes Hochregallager. Bis 2022 soll die mittlerweile vierte Baustufe des Warenverteilzentrums fertiggestellt sein.

Neues Warenverteilzentrum

2015 weihte die Witt-Gruppe die dritte Baustufe ihres Warenverteilzentrums in Weiden-Brandweiher ein. Das automatisierte Hochregallager bildet die Basis für den boomenden E-Commerce und die zunehmende Internationalisierung. Es ergänzt die bereits 2008 und 2013 fertiggestellten Warenverteilzentren I und II.

 

Veränderte Zielgruppe

Die Bedürfnisse der Zielgruppe 50plus wandeln sich: Durch vielfältige neue Lebensstile entstehen neue Ansprüche an Mode und Service. Wir begegnen dieser Herausforderung mit individuellen Angeboten und der Erfolgskombination aus Qualität, Service und Preis.

 

Kulturwandel

Die digitale Transformation spiegelt sich auch in unserer Unternehmenskultur wider. Um die Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich zu meistern, setzen wir in unserem Arbeitsalltag auf agile Arbeitsweisen wie Scrum oder Kanban sowie auf innovative Lösungen und kurze Entscheidungswege.

 

1986 bis 2007

Die zweite Gründung: neue Marken, neue Märkte

In Anbetracht einer drohenden Insolvenz sucht Dr. Josef Witt 1986 einen Käufer, der bereit ist, Namen und Standort des Unternehmens zu erhalten. Diese Voraussetzungen erfüllt die zum Otto-Konzern gehörende Schwab AG, die das Unternehmen 1987 übernimmt. Durch die geringen Überschneidungen zwischen den Kundenstämmen ist WITT WEIDEN die perfekte Ergänzung zu den Gesellschaften der Otto-Gruppe. Unter der neuen Führung passt WITT WEIDEN das Angebot dem Geschmack seiner Kunden an, verschiebt den Sortimentsschwerpunkt von Wäsche hin zur Damenoberbekleidung und erwirtschaftet schnell Gewinne.

Das rasante Wachstum der ersten Jahre nach der Übernahme hält auch in den 1990er Jahren an und WITT WEIDEN expandiert nach Österreich und in die Schweiz. Parallel zum Katalogversand steigt das Unternehmen 1997 als einer der Vorreiter im deutschen Versandhandel in das Online-Geschäft ein. Seit dem Jahr 2000 ist das Unternehmen auch im nicht deutschsprachigen europäischen Ausland vertreten. Mit Sieh an!, création L und Witt international werden neue Kundenkreise und Märkte im In- und Ausland erschlossen. 2006 entstand die Unternehmensmarke Witt-Gruppe, die alle Tochtergesellschaften unter einem Dach vereint.

1945 bis 1986

Verkauf des Unternehmens

Der Wirtschaftsaufschwung 1948 im Westen lässt das Versandhaus nach anfänglichen Schwierigkeiten wieder wachsen. 1959 übernimmt Dr. Josef Witt, der Sohn von Josef Witt, das Unternehmen. Aufgrund rückläufiger Umsatzzahlen muss die Firma Witt Mitte der 1980er Jahre nach einem Käufer suchen.

1933 bis 1945

NS-Zeit

Die Nationalsozialisten unterwerfen den Versandhandel und die Textilindustrie erheblichen Beschränkungen. Zudem unterstützen die NS-Behörden den Kampf der Konkurrenz, sodass ab Mitte der 1930er Jahre die Umsätze von Witt sinken. 1944 wird die gesamte Produktion stillgelegt.

1907 bis 1933

Die Anfänge

1907 beginnt Josef Witt mit dem Verkauf von Knöpfen und Stoffen. Ab 1925 baut er sein Unternehmen zielstrebig aus und gliedert Spinnereien, Webereien und Fertigungsbetriebe an. Mit einem attraktiven Prämiensystem schafft er es, neue Kunden zu gewinnen und treuen Kunden für ihre Käufe zu danken. Zwischen 1925 und 1927 entsteht das neue Witt-Gebäude in der Weidener Schillerstraße.